Vorschule

Vorschule

Die Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) der Schule am Luisenhof bietet zwei unterschiedliche Förderkonzepte für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf an:

die Vorschulgruppe und die Vorschulklasse

Ansprechpartnerin:

Frau Eberle

Christine Eberle,
stellvertretende Schulleitung

Telefon 08191 657109-14
08191 657109-0
Fax 08191 657109-30
E-Mail eberle@foerderzentrum-landsberg.de
beratungszentrum@foerderzentrum-landsberg.de

Die Vorschulgruppe (VSG)

Wer kommt in die Vorschulgruppe?
Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren, die einen besonderen Förderbedarf in folgenden Bereichen haben:

  • Sprache (Sprechfreude, Wortschatz, Artikulation, Satzbildung, Sprachverständnis, Zweitspracherwerb)
  • Wahrnehmungsverarbeitung
  • Sozial- emotionale Entwicklung (Selbstvertrauen, Frustrationstoleranz, Lernblockaden)
  • Grob- und Feinmotorik (Koordination, Geschicklichkeit, Händigkeit)
  • Gedächtnis, Kognition (Farben, Formen, Zahl- und Mengenbewusstsein)
  • Aufmerksamkeit, Konzentration und Ausdauer

Was ist das Ziel?
Diese Gruppe hat das Ziel Entwicklungsschritte anzustoßen, zu begleiten und zu steuern. Jedes Kind soll ein Angebot erhalten, damit es nach seinem eigenen Tempo sein Entwicklungspotential entfalten kann. Durch konstante sprachliche Anregungen können die Kinder ihren Sprachumsatz steigern, ihre Ausdrucksfähigkeit weiterentwickeln und Sicherheit gewinnen.

Was ist besonders?

  • Gruppenzusammensetzung: In der altersgemischten Gruppe sind maximal 10 Kinder, so dass individuell auf die Bedürfnisse und den Förderbedarf der einzelnen Kinder eingegangen werden kann. Durch das Angebot der Aufnahme schon ab dem Alter von ca. dreieinhalb Jahren ist eine intensive Förderung auch über einen längeren Zeitraum hinweg möglich.
  • Diagnose/Förderplan: auf der Grundlage von diagnostischen Erhebungen wird für jedes Kind ein Förderplan erstellt, nach dessen Vorgaben es unterstützt wird.
  • Arbeitsweise: sie orientiert sich am kindlichen Erleben und Lernen und ist gleichzeitig an fachdidaktischen Erkenntnissen ausgerichtet
  • Draußentag: ein festgelegter Tag in der Woche – der sog. Draußentag – ist für Natur-, Kultur- und Umwelterfahrungen vorgesehen.
  • Vernetzung: Große Bedeutung wird der Zusammenarbeit mit den Eltern beigemessen; und – mit deren Zustimmung – auch der Austausch mit Fachdiensten (z.B.Logopädie, Ergotherapie), bzw. Ärzten und Psychologen, dem Kindergarten und der Grundschule.
    Die Kinder können – auf Wunsch der Eltern – ein Jahr vor Schuleintritt in die Vorschulklasse wechseln.

Wie ist die Vorschulgruppe organisiert?
Die Gruppenleiterin organisiert und plant den Tages-, bzw. Wochenablauf. Eine Förderlehrerin, sowie Studienrätinnen im Förderschuldienst unterstützen die Gruppe.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7.45 Uhr bis 12.15 Uhr; der Betrieb ist an die bayrischen Schulferien angepasst.

Kosten: Sowohl der Besuch der Vorschulgruppe als auch der Transport mit Kleinbussen ist für alle Kinder aus dem Landkreis Landsberg kostenlos. Am Morgen werden die Kinder vor der Haustüre abgeholt und am Mittag wieder nach Hause gefahren. Es wird ein Materialgeld in Höhe von 15 € pro Monat erhoben.

Anmeldung: erfolgt über das Sekretariat bzw. das Beratungszentrum der Schule am Luisenhof oder über die Mobile Sonderpädagogische Hilfe (MSH) des Förderzentrums.

Welche Kinder könnten eine Vorschulgruppe besuchen?
(Beispiele und Namen sind frei erfunden; sie beschreiben lediglich typische Konstellationen)

Tim, 4 Jahre alt, ist ein aufgeweckter fröhlicher Junge, aber er spricht nicht wie andere Kinder in seinem Alter. Er vertauscht die Laute, verdreht die Wörter im Satz; er ist schwer zu verstehen.

Kabir, lernt die deutsche Sprache sehr schnell und hat Spaß dabei. Er wird bald 5 Jahre alt, bewegt sich aber für sein Alter sehr unsicher. Er stolpert oft, spielt ungern Ball und will vom Umgang mit Stift und Schere nichts wissen.

Melina, ist gerade 4 Jahre alt geworden. Sie wirkt verschlossen, spricht wenig, stellt keine Fragen und scheint oft nicht zuzuhören. Ihr Umgang mit Kindern gestaltet sich schwer.

Sandra, 5 Jahre alt, traut sich wenig zu und hat große Scheu vor allem neuen. Am liebsten spielt sie die „vertrauten Spiele“ alleine. Auf Herausforderungen und Veränderungen in der Gruppe reagiert sie oft mit Tränen.

Moritz geht bald in die Schule, aber er kann kaum stillsitzen und sich auf eine Aufgabe konzentrieren. Es fällt ihm schwer Regeln einzuhalten; kleine Verse und Lieder kann er sich nicht merken.

Miriam, 4 Jahre, ihre Eltern sind vor ein paar Monaten nach Deutschland gekommen. Alles ist für Miriam noch neu und unbekannt.

Vorschulgruppe 2
Vorschulgruppe 1
Vorschulgruppe 3

Die Vorschulklassen (VSK)

Wer kommt in die Vorschulklasse?
Kinder, die vom bevorstehenden Schulbesuch zurückgestellt sind oder Kinder im letzten Kindergartenjahr oder vor der Einschulung, die in folgenden Bereichen besondere Unterstützung brauchen:

  • Sprache (Wortschatz, Artikulation, Satzbildung, Sprachverständnis, Sprechfreude und phonologische Bewusstheit)
  • Sozial – emotionales Verhalten (Selbstvertrauen, Frustrationstoleranz, Umgang mit anderen Kindern, Verhaltensteuerung, Konfliktbewältigung und emotionale Stabilität)
  • Konzentration (Aufmerksamkeitsspanne), Arbeitshaltung, Motivation, Handlungsplanung
  • Grob- und Feinmotorik (Körperkoordination, Stifthaltung, Kraftdosierung; Händigkeit, Grafomotorik)
  • Gedächtnis und Kognition (Merkfähigkeit, Farben, Pränumerik, Zahl- und Mengenbewusstsein, logische Bezüge, Spielstrategien)
  • Wahrnehmungsverarbeitung (z.B. auditives bzw. visuelles Differenzierungsvermögen, Speicherfähigkeit, Auge-Hand-Koordination, Orientierung im Raum, Fühlen/ Zuordnen)

Was ist das Ziel?
Die Vorschulklasse an der Schule am Luisenhof versteht sich als Bindeglied zwischen Kindergarten und Schule. Ziel ist es, das Kind zu stärken und seine Lernvoraussetzungen für einen erfolgreichen Start in der Regelschule bestmöglich zu entwickeln.

Was ist besonders?

  • Gruppengröße: drei Gruppen mit maximal je 10 Kindern
  • Förderplan: Nach gezielten diagnostischen Erhebungen wird für jedes Kind individuell ein Förderplan erstellt, auf dessen Hintergrund es betreut und gefördert wird.
  • Freiarbeit: für jedes Kind werden individuelle Aufgaben /Spielaufträge zusammengestellt und angeboten, die während der Woche zu festgelegten Zeiten bearbeitet werden, gegebenenfalls mit Unterstützung der Pädagoginnen.
  • Unterricht: der Vormittag gliedert sich in strukturierte Unterrichtseinheiten, bzw. Lernangebote, die sich mit Freispielphasen abwechseln.
  • Draußentag: ein Tag in der Woche wird für Natur-, Kultur- und Umwelterkundungen festgelegt.
  • Vernetzung: Die Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachdiensten (z.B. Logopäden, Ergotherapeuten), Ärzten, Psychologen, dem Kindergarten, bzw. der Grundschule wird angestrebt und in Absprache mit den Eltern umgesetzt.

Wie ist die Vorschulklasse organisiert?
Das Team, das den Vorschulunterricht organisiert und umsetzt, besteht aus Erzieherinnen, einer Sozialpädagogin, Studienrätinnen im Förderschuldienst, einer Förderlehrerin und einer Kinderpflegerin.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 7.45 Uhr bis 12.15 Uhr, der Betrieb ist an die bayerischen Schulferien angepasst.

Kosten:
Sowohl der Besuch der Vorschulklasse als auch der Transport mit Kleinbussen ist für alle Kinder aus dem gesamten Landkreis kostenlos. Am Morgen werden die Kinder vor der Haustüre abgeholt und am Mittag wieder nach Hause gefahren. Es wird ein Materialgeld von 15 € pro Monat erhoben.

…und das sagen die Eltern nach einem Jahr Vorschulklasse
(Auszüge/Beispiele aus den aktuellen Rückmeldebögen):

„Unserer Tochter hat das Jahr sehr gut gefallen.“
„Unser Kind hat sich wahnsinnig positiv entwickelt. Seine Persönlichkeit ist sehr unterstützt worden.“
„Sein Selbstbewusstsein ist enorm gestiegen durch die liebevolle Betreuung und die kleine Gruppengröße. Er zeigt nun Freude an Dingen, die vorher für ihn Druck bedeuteten…..durchdachte Ausflüge“.
„….tolle Projekte, die den Kindern Spaß am Lernen vermittelten.“
„Er hat sein Allgemeinwissen erweitert…Verhalten im Straßenverkehr gelernt ….seinen Orientierungssinn geschärft ….“
„Unser Kind hat sich während der Vorschulzeit in sämtlichen Bereichen gefestigt. Er hat ein Selbstbewusstsein entwickelt, sowie Selbständigkeit und Durchhaltevermögen. Seine Sprache wurde immer deutlicher und das Interesse an schulischen Dingen wurde immer mehr geweckt.“

Würden Sie sich nach dieser Erfahrung wieder für die Vorschulklasse entscheiden?

„Ja, weil es viel bringt..“
„…dieses Jahr in der Vorschulklasse nur ein Gewinn für das Kind sein kann.“
„…wir das Gefühl haben unser Kind ist gut auf die Schule vorbereitet.“
„…alle sehr bemüht waren und die Kinder toll fördern.“
„…eine intensive, liebevolle, fördernde Begleitung stattgefunden hat.“
„…es das Beste ist, was den Kindern passieren kann.“

Vorschulklasse 1
Vorschulklasse 2